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LÄPPLE GRUPPE TREIBT NACHHALTIGES WACHSTUM VORAN

Im Geschäftsjahr 2017 konnte die LÄPPLE Gruppe die gesetzten Umsatzziele erreichen. Mit 443 Millionen Euro erzielte das Unternehmen mit Hauptsitz in Heilbronn ein leichtes Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr (439 Millionen Euro) und bestätigt damit die weiterhin positive Entwicklung. Die Umsatzrendite bewegt sich planmäßig im Zielkorridor zwischen fünf und sieben Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich die Unternehmensgruppe vorgenommen, durch Optimierungen und verstärktes Lean Management die Effizienz sowohl in den direkten als auch in den indirekten Bereichen weiter zu steigern.

„Der solide Jahresabschluss 2017 spiegelt die erfolgreichen Veränderungen der vergangenen Jahre wider. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir weitere strategische Projekte gestartet und zukunftsgerichtete Investitionen getätigt, um die Unternehmensgruppe in ein nachhaltiges, profitables Wachstum zu überführen“, sagt Klemens Schmiederer, Sprecher des Vorstands der LÄPPLE AG. „Der Fokus lag dabei auf der Akquise von Neugeschäft und infrastrukturellen Bereinigungen an allen Standorten.“

Die vier Tochtergesellschaften LÄPPLE AUTOMOTIVE, FIBRO, FIBRO LÄPPLE TECHNOLOGY (FLT) und LÄPPLE AUS- UND WEITERBILDUNG haben alle zum guten Gesamtergebnis beigetragen. Hervorzuheben sind dabei die Entwicklungen des Karosseriespezialisten LÄPPLE AUTOMOTIVE, der durch wichtige Auftragseingänge die Erwartungen übertroffen hat, sowie von FIBRO, wo im Bereich Normalien ein Umsatzwachstum über dem Markt erreicht werden konnte. Die Zahl der Mitarbeitenden in der Unternehmensgruppe ist durch Investitionen in geschultes Fachpersonal zur Bewältigung des angestrebten Wachstums auf rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestiegen.

NEUE PRODUKTE UND DIGITALE LÖSUNGEN

Mit Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro hat die Unternehmensgruppe die Weichen für nachhaltiges Wachstum gestellt. Investiert wurde insbesondere in die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse. So verarbeitet LÄPPLE AUTOMOTIVE in neuen Rohbauanlagen zunehmend Leichtbaumaterialien zu hochkomplexen Karosseriemodulen, wofür neueste Fügetechnologien, wie Laserschweißen, eingesetzt werden. Anlagenbauer FIBRO LÄPPLE TECHNOLOGY hat sein Produktportfolio überarbeitet und einen neuen, modularen Achs- und Portalbaukasten auf den Markt gebracht.

Daneben erfolgte der konsequente Aufbau von Know-how im Bereich Digitalisierung. FIBRO setzt vermehrt auf die Integration digitaler Bestandteile in die Produkte und hat beispielsweise ein intelligentes Überwachungsmodul für Gasdruckfedern entwickelt, um die Verfügbarkeit von Werkzeugen zu erhöhen.

Kaufmännischer Vorstand der LÄPPLE Gruppe, Stephan Itter, kommentiert dieses Bestreben wie folgt: „Mit starkem Fokus auf intelligenten Kundenlösungen und hoher Prozesskompetenz bereiten wir alle Unternehmensteile auf die digitale Transformation vor. So werden wir deren Chancen und Potenziale nutzen können.“

Für die Absicherung von Prozessen und die Erhöhung der Kundenzufriedenheit wurden moderne Simulationsmethoden in der Unternehmensgruppe etabliert. Durch die virtuelle Inbetriebnahme von Automationsanlagen oder die Simulation von Umformprozessen können reale Projekte bereits vorab digital abgebildet werden. Damit können Funktionen getestet, Prozesse abgesichert und die Umsetzung optimal vorbereitet werden.

Um das Unternehmenswachstum bewältigen zu können, wurden auch infrastrukturelle Investitionen getätigt. Dazu zählen beispielsweise der Bau einer neuen Produktionshalle mit mehr als 5.000 Quadratmeter Fläche am Standort Heilbronn, ein neues Hochregallager und die Erweiterung der Bürofläche am Standort Hassmersheim. Im Ausland hat die LÄPPLE Gruppe ebenfalls in ihre Aktivitäten investiert und die Produktion von FIBRO in Indien ausgebaut.

OPERATIVE EXZELLENZ FÜR WEITERES WACHSTUM UNABDINGBAR

Im laufenden Geschäftsjahr setzt die LÄPPLE Gruppe ihre Strategie des nachhaltigen Wachstums fort. Grundlage dafür ist die Verbesserung der eigenen Strukturen mithilfe von Lean-Management-Methoden. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich Logistik, wo an allen Standorten Konzepte für optimierte Werksabläufe erarbeitet wurden. Diese werden nun mit Blick auf einen verbesserten Wertstrom umgesetzt.
Darüber hinaus besteht eine starke Fokussierung auf wichtige Serienanläufe im zweiten Halbjahr 2018.