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Distanzstücke: „Uneingeschränkt praxistauglich“

Baco nutzt Produkte von Fibro zur Werkzeugentlastung

Prozessoptimierung in der Stanz- und Umformtechnik beginnt bereits mit einer sorgfältigen Lagerung der empfindlichen Werkzeuge. Nicht selten gibt es „kostspielige Überraschungen“, wenn ein Werkzeug nach der Lagerung zum Einfahren auf der Maschine eingerüstet wird. Die Firma Baco Metallwaren in Neuenrade setzt dazu Distanzstücke zur Werkzeugentlastung des Normalienspezialisten Fibro ein.

Dessen Produkte sorgen für Sicherheit für Mensch und Maschine.

 
   
 

Werden Werkzeuge im Werkzeuglager abgestellt, gelangen in der Praxis häufig Distanzstücke der Marke Eigenbau zum Einsatz. „Nicht selten haben wir aber auch Klötze aus Metall im eigenen Hause gefertigt“, erklärt Dietmar Klute. Er ist im Hause des sauerländer Unternehmens Baco Metallwaren zuständig für die Konstruktion von Neuteilen und Projektmanagement.  Abschließend wurden diese noch mit einer auffälligen Farbe lackiert, damit kein Distanzstück beim Einrüsten im Werkzeug vergessen wird. Eine Vorgehensweise, die bei Baco nun der Vergangenheit angehören soll.

Die Firma Fibro bietet für die sorgfältige und sichere Lagerung und dem Transport des Werkzeuges Distanzstücke zur Werkzeugentlastung für Stanz- und Umformwerkzeuge an. Diese kostengünstigen Helfer des Normalienspezialisten, im knalligen Orange gehalten, sind in einem Werkzeug kaum zu übersehen. Sie sind praxisgerecht in unterschiedlichen Abmessungen erhältlich.

„Die Distanzstücke werden einfach in die Führungsbuchse eingesetzt“, erklärt Lars Jahncke, Technischer Berater im Hause Fibro. Die obere Werkzeughälfte wird dann mit den Führungssäulen in die Distanzstücke eingeführt. Die Vorteile für den Einsatz der Produkte sind vielfältig. „Vor allem sorgen sie für ein Höchstmaß an Sicherheit beim Umgang mit den empfindlichen Werkzeugen.“ Sicherheit für Mensch und Maschine genießt  bei der Produktentwicklung im Hause Fibro oberste Priorität. Für den Kunden leisten die Distanzstücke einen wichtigen Beitrag für die Erhöhung der Standzeiten, denn neben der sicheren Lagerung wird auch der Stempel in der Matrize nicht beschädigt. Aber auch beim sicheren und komfortablen Einfahren des Werkzeuges leisten die Produkte, die je Werkzeug gleich mehrfach zum Einsatz kommen, wichtige Dienste.

Nicht selten werde auch einmal ein Distanzstück im Werkzeug vergessen. Mit dem Produkt werden aus meiner Sicht kostspielige Folgeschäden vermieden“, erklärt Lars Jahncke. Denn sollte der Anwender tatsächlich den orangefarbenen Helfer im Werkzeug belassen, würden sich die Distanzstücke lediglich verformen. Ein Platzen der Distanzstücke ist ausgeschlossen, was nachhaltig für die Sicherheit von Mensch und Maschine sorgt.

Für schwere Werkzeuge empfiehlt sich der Einsatz von Distanzstücken mit Federn. Diese verfügen serienmäßig über einen Federweg von 10mm.  Als interessantes Zubehörteil sind passende Scharniere aus brüniertem Stahl für diese Distanzstücke erhältlich. Sie lassen sich mit samt dem Distanzstück werkzeugseitig wegklappen.

Im Hause Baco hat man sehr gute Erfahrungen mit diesen zwei Produktvarianten gesammelt.  Entdeckt hat Dietmar Klute das Produkt bei einem Fibro-Technologietag in Lennestadt. Nach Anfrage dort erhielt er zeitnah entsprechende Muster zum testen. Sein Fazit: uneingeschränkt praxistauglich. Der Konstrukteur lässt nun in Neuenrade selbst bei Neuwerkzeugen seine Distanzstücke sofort umrüsten, denn sie würden von den Lieferanten in der Regel mit minderwertigen Distanzstücken ausgeliefert.

„Neben der Sicherheit sparen wir uns im Hause auch zusätzlichen Arbeitsaufwand“, rechnet Dietmar Klute vor. „Und den Stahl für die Eigenkonstruktion bekommt man ja schließlich auch nicht geschenkt.“

Bei Baco ist Fibro als 1. Teilelieferant gelistet. „Wir möchten, dass die Werkzeuge schon entsprechend ausgerüstet bei uns angeliefert werden“, so der konstruktive Ansatz von Klute für die Zukunft bei Baco.