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Dreherin, FIBRO
Jasmin Willinger IM INTERVIEW

Warum haben Sie sich für einen technischen Beruf entschieden?

Ich war privat schon immer handwerklich interessiert, zum Beispiel habe ich beim Dachdecken geholfen oder betoniert usw. Ich wollte daher nicht in einem Büro arbeiten. Deshalb habe ich mich nach solchen Berufen umgesehen. Ich habe dann während der Schule ein Praktikum gemacht, und danach wusste ich, dass ich auf jeden Fall etwas Handwerkliches erlernen möchte, weil mir das viel mehr Spaß macht als Arbeit im Büro. Dann habe ich die Ausbildung als Zerspanungsmechanikerin bei LÄPPLE gemacht und bin dann von FIBRO übernommen worden.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?

Es ist ein Job, bei dem man tüfteln und überlegen muss. Das gefällt mir sehr gut, es wird nicht langweilig.

Mir gefällt mein Job, weil er kein alltäglicher ist. Ich könnte mir auch vorstellen, als Industriemechanikerin zu arbeiten, weil man da viel mit Werkzeugen zu tun hat. Aber mir gefällt es sehr gut, in meinem Job besonders auf Genauigkeit achten zu müssen.

Was ist das Wichtigste bei Ihrer Arbeit?

Wir arbeiten bei FIBRO sehr auf Genauigkeit, in meinem Bereich bis auf das µ (Mü) – also extrem präzise.

Wo werden dann die Produkte, die Sie herstellen, verwendet?

Die Produkte, die ich beispielsweise gerade bearbeite, sind Schneidstempel, die bei der Presse dafür verwendet werden, um Löcher zu stanzen. Das sind also Stanzwerkzeuge.

Wo sehen Sie sich in Zukunft?

Ich möchte gerne in meinem jetzigen Beruf weiterarbeiten. Ich möchte noch weitere Maschinen kennenlernen, sodass ich rotieren kann. Vielleicht mache ich später mal eine Weiterbildung, das weiß ich heute noch nicht so genau.

Ich möchte hierbleiben, weil mir das berufliche Umfeld, die Arbeit, das Unternehmen, die Personen, die hier arbeiten, sehr gut gefallen. Und weil ich von meinem Beruf überzeugt bin.

Wie ist das Arbeitsklima bei FIBRO?

Super. Ich mag die Kollegen und finde es hier ganz toll.

Was schätzen Sie an der LÄPPLE Gruppe?

Ich schätze an der LÄPPLE Gruppe, dass das gesamte Umfeld stimmt, dass die Personen gut miteinander umgehen, und die Vielfalt der Arbeit.

Wie ist es, als Frau mit so vielen Männern zusammenzuarbeiten?

Das passt alles gut zusammen. Die Männer akzeptieren mich, wir kommen gut miteinander aus.

Wie könnte man mehr Mädchen für handwerkliche Ausbildungsberufe begeistern?

So etwas wie der Girls‘Day ist eine gute Sache. Da erzähle ich den Mädchen von meinem Beruf, und manche finden dann vielleicht auch Gefallen daran und bewerben sich bei uns.