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Leiter Vertrieb und Entwicklung, FIBRO
Stefan Gaschik IM INTERVIEW

Können Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang beschreiben?

Ich habe eine zweigeteilte Historie bei LÄPPLE. Ich habe 1984 hier Maschinenschlosser gelernt. Nach einem Jahr in der Versuchsabteilung habe ich das Unternehmen verlassen und bin 1995 wieder eingestiegen. Dann als Vertriebsingenieur und Vertriebsleiter. Heute bin ich Leiter des Vertriebs und der Entwicklung im Bereich FIBRO Rundtische.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders?

Ich liebe Technologie, und das macht hier den besonderen Reiz aus, nicht nur die Technologie, sondern auch, die Technologie an Kunden zu bringen, mit Kollegen über Technologie zu reden. Das ist hier der Reiz, hinzu kommt die Internationalität des Unternehmens. Wir haben verschiedene internationale Standorte, die es zu bereisen gilt. Ich unterstütze sehr gerne die Kollegen vor Ort, all das reizt mich an meinem Job.

Welche Anforderungen hat ein Kunde an einen Rundtisch?

Es gibt verschiedene Anforderungen an den Rundtisch: technologische Anforderungen, er muss schneller, steifer werden, er muss größere Lasten tragen können. Die Adaption an die Kundenmaschine ist eine Herausforderung für uns. Und wir müssen natürlich auf die Kosten achten. Der Kunde kauft zwar bei uns die Technologie, aber natürlich auch einen Liefertermin.

Welche Themen treiben Sie derzeit besonders um?

Zu den wichtigsten Themen gehört heute die Internationalisierung, das heißt, wir müssen nicht nur bei unseren Kunden sein und sie international beraten, sondern uns auch von der Produktion und Montage international aufstellen. Das hat etwas mit Kosten zu tun, aber auch mit Kundennähe und Lieferperformance.

Ein großer internationaler Markt im Maschinenbau ist Asien mit den Schwerpunkten China und Indien. Dort bauen wir derzeit unsere Montage und Produktion auf.

Die verschiedenen Standorte werden von uns vertrieblich gesteuert, das heißt, wir haben Vertriebsmitarbeiter an den internationalen Standorten, die von uns Technologieunterlagen und Angebote bekommen.

Stichwort Leanmanagement, inwiefern betrifft das FIBRO?

Das Leanmanagement ist ein ganz wichtiges Thema, wichtiger denn je. Kostensenkungen lassen sich nur erreichen, indem die gesamten Abläufe und Prozesse bis hin zum letzten Montage- und Versandprozess entsprechend schlank sind. Und diesbezüglich unternehmen wir recht große Anstrengungen, uns hier deutlich in allen Abteilungen zu verbessern.

Was macht FIBRO anders als der Wettbewerb?

FIBRO ist genauer, besser, schneller und hat ein deutlich größeres Produktportfolio und ist sehr nah an den Kunden. Eine gewisse Spezialität von FIBRO ist es, sich dem Kunden anzupassen, das heißt kundenspezifische Applikationen für den Kunden umzusetzen.

Welche Vorteile hat es, Teil der LÄPPLE Gruppe zu sein?

In einem großen Unternehmensverbund lebt es sich leichter. Als Unterstützung möchte ich beispielsweise die LÄPPLE Aus- und Weiterbildung nennen, die die einzelnen Gesellschaften mit Lehrlingen versorgt. Das halte ich für ein großes Plus, einfach aus der Stärke einer größeren Unternehmensgruppe heraus agieren zu können.

Können Sie ein Beispiel für diese Gruppenstärke nennen?

Wir erzeugen Synergien mit den einzelnen Gruppenmitgliedern. Wir liefern Rundtische, die LÄPPLE zum Beispiel für Produktionsanlagen einsetzt. Wir liefern Rundtische, die FLT in ihren Anlagen verbaut.

Was motiviert Sie, jeden Tag hierherzukommen?

Ich denke, man kann hier in dem Bereich sehr viel bewegen zusammen mit den Kollegen, zusammen mit der LÄPPLE Gruppe, auch mit dem Vorstand und den anderen Kollegen aus der Leitungsebene. Es motiviert mich jeden Tag aufs Neue, dass wir unterschiedliche Herausforderungen haben, dass wir mit Menschen arbeiten, auch, dass wir international mit Menschen arbeiten.